Pressemitteilung
SPD-Fraktion macht Druck: Sondersitzung soll am 25.08. soll Wohnungsbauprojekt „Hardt / Bergische Landstraße“ (ARA-Gelände) voranbringen
Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Langenfeld setzt sich weiter mit Nachdruck für bezahlbaren Wohnraum und eine verlässliche Stadtentwicklung ein. Deshalb hat sie eine Sondersitzung des Bau- und Verkehrsausschusses beantragt. Dort soll die bislang ausgebliebene Beschlussfassung zur Drucksache 18/424 über die erweiterte Verkehrsuntersuchung zum Bebauungsplan I-117 „Hardt / Bergische Landstraße“ unverzüglich nachgeholt werden.
„Langenfeld braucht mehr bezahlbaren Wohnraum – und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt. Es kann nicht sein, dass ein wichtiges Stadtentwicklungsprojekt durch einen formalen Fehler unnötig ausgebremst wird. Wir wollen Planungssicherheit schaffen, Verantwortung übernehmen und verhindern, dass der Stadt und ihrer Tochtergesellschaft finanzieller Schaden entsteht. Deshalb muss der Bau- und Verkehrsausschuss schnellstmöglich erneut beraten und ordnungsgemäß beschließen“, erklärt Heike Lützenkirchen, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende.
Für die SPD ist klar: Das ehemalige ARA-Areal, zwischen Hardt, Bergischer Landstraße und Hans-Sachs-Weg, gehört zu den zentralen Zukunftsprojekten der Stadt. Hier soll ein neues, gemischt genutztes Quartier entstehen, das Wohnen, Mobilität und nachhaltige Stadtentwicklung zusammendenkt. Besonders wichtig ist dabei der geförderte Wohnungsbau, damit Langenfeld auch für Menschen mit normalen Einkommen bezahlbar bleibt.
Die Verzögerung ist aus Sicht der SPD-Fraktion vermeidbar. Weil im Bau- und Verkehrsausschuss bislang kein formaler Beschluss gefasst wurde, wurde im Ausschuss für Planung, Umwelt und Klima auch die Beratung zur 156. Änderung des Flächennutzungsplans „Hardt / Bergische Landstraße“ vertagt. CDU und B/G/L hatten dabei auf den fehlenden Beschluss im Bau- und Verkehrsausschuss verwiesen.
Dabei liegen die nächsten Schritte auf der Hand: Im Bau- und Verkehrsausschuss geht es um die verbesserte Verkehrsführung rund um das geplante Quartier. Im Ausschuss für Planung, Umwelt und Klima stehen die planungsrechtlichen Voraussetzungen, unter anderem für ein zusätzliches Regenrückhaltebecken im Mittelpunkt. Beides ist miteinander verbunden und entscheidend dafür, dass das Projekt rechtssicher weitergeführt werden kann.
Die SPD-Fraktion fordert deshalb Tempo statt Stillstand. Die Sondersitzung soll sicherstellen, dass der Bau- und Verkehrsausschuss den notwendigen Beschluss nachholt, damit die weitere Planung nicht ins Stocken gerät und Langenfeld dringend benötigten Wohnraum zügig auf den Weg bringt.