FÜR DICH. FÜR ALLE. VOR ORT.

Die SPD Langenfeld dankt den Unterstützern der Petition gegen die Schließung der Notfallpraxis. Rund 6000 Bürgerinnen und Bürger haben sich in kurzer Zeit unserer Petition gegen die Schließung der Notfallpraxis am St. Martinus Krankenhaus in Langenfeld-Richrath angeschlossen. „Damit haben wir nicht gerechnet“, so der SPD-Vorsitzende Andreas Adán. „Die Schließung der Notdienstpraxis in Langenfeld ist die Folge der Schließung der Notaufnahme des Richrather St. Martinus Krankenhauses. Diese Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV NO) war aus unserer Sicht nicht vertretbar“, so die Vorsitzende Saskia Blossey. Für die Städte Monheim, Langenfeld und Hilden mit rund 164.000 Bürgerinnen findet nun die kassenärztliche Versorgung außerhalb der Praxiszeiten der niedergelassenen Ärzte in Mettmann statt. Die Anfahrtszeiten liegen für diese Städte mit dem PKW zwischen 20 bis 35 Minuten, abgesehen von den dort zu erwartenden Wartezeiten. Auch wenn für Langenfelder Patientinnen ein Ausweichen nach Leverkusen möglich wäre, wird auch dort die Ausweitung des Einzugsgebiets zu erheblichen Mehrbelastungen führen. Die Organisation des Notdienstes obliege der Kassenärztlichen Vereinigung. Gesetzliche Vorgaben, in welcher Weise der Notdienst zu organisieren sei, bestehen nicht. Vielmehr kann die Kassenärztlichen Vereinigung die Einzelheiten der Organisation und Finanzierung des vertragsärztlichen Notdienstes im Rahmen ihrer Satzungsautonomie regeln. Dabei steht ihnen als Selbstverwaltungskörperschaften ein weiter Gestaltungsspielraum zu. „Wir werden die Petition den Vertretern der Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein übergeben und sie nochmals auffordern, ihre Entscheidung zu überdenken und den Südkreis Mettmann zumindest über eine Notfallpraxis am Standort der GFO Klinik in Hilden zu versorgen, denn es geht um die Versorgung der Menschen im Südkreis Mettmann“, so Adán abschließend.