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SPD Langenfeld begrüßt geplante Reform der Landesbauordnung

 

Langenfeld, 20. April 2026

Die SPD Langenfeld begrüßt die geplante Reform der Landesbauordnung NRW als großen Fortschritt für bezahlbares Bauen. „Die reformierte Bauordnung wird künftig nicht mehr pauschal vorschreiben, dass die sogenannten anerkannten Regeln der Technik anzuwenden sind. Damit entfällt die Verpflichtung, viele der DIN-Normen zu berücksichtigen, die das Bauen verteuern“, erklärt Saskia Blossey.

Die Co-Vorsitzende der SPD Langenfeld betont: „Künftig gelten in erster Linie Verwaltungsvorschriften und technische Baubestimmungen, was kostengünstigeres Bauen ermöglicht.“

Nun müsse auch der Bund nachziehen: „Ebenso wichtig wie diese ordnungsrechtliche Erleichterung ist jedoch die zivilrechtliche Absicherung. Dazu muss der Bund den sogenannten Gebäudetyp E einführen.“, so Blossey.

Ihr Co-Vorsitzender Andreas Adán, der auch Vorsitzender von Haus & Grund Hilden ist, lobt außerdem die geplanten Regelungen für Baumaßnahmen im Bestand: „Nunmehr wird es auch erheblich leichter werden, aufzustocken und anzubauen und damit neuen Wohnraum in bestehenden Gebäuden zu schaffen, ohne zusätzlichen Flächenverbrauch. Eine langjährige Forderung auch der SPD Langenfeld

Dabei müssten, abgesehen von Standsicherheit und Brandschutz, keine modernen Standards erfüllt werden. „Gerade bei älterer Bausubstanz ist das entscheidend, denn an solchen Hürden scheitern Aufstockungen oder Anbauten bislang viel zu oft.“, so Adán abschließend.